Grundlagen über Maschinen zur Metallbearbeitung
Eine Metallbearbeitungsmaschine, die spanlos verfährt, verändert die Form eines Werkstücks durch Druck oder Zug. Es kommt daher entweder zu keinen oder nur sehr geringen Materialverlusten. Formverändernde Techniken sind Biegen, Gießen, Hämmern, Prägen, Stanzen, Stempeln, Walzen, Ziehen und Ätzen. Typischerweise werden in diesem Anwendungsbereich vor allem Stanzautomat und Stanzmaschine, Walze, Spritzgießmaschine, Stempelmaschine, Presse, Entgratmaschine und Laser eingesetzt.
Verbindende Verfahren sind Schweißen, Löten, Kleben und Plattieren. Hierbei greift man auf Maschinen zur Metallbearbeitung wie Schweißroboter, Schweißanlage und Schweißtisch zurück. Je nach Bedarf und nach Werkstück nutzt man Rundnaht-, Längsnaht- oder Orbitalschweißgeräte.
Welche Hersteller von Maschinen für Metallbearbeitung gibt es?
Zu den wichtigsten deutschen Firmen in der Metallverarbeitung zählt der Maschinenhersteller Trumpf. Das Unternehmen produziert Anlagen für die Anwendungsbereiche »Additive Fertigung», »Gravur», »Abtragung», »Schweißen», »Plasmadiffusion» und »Anlassen». Weitere bekannte Firmen aus der Metallverarbeitungsbranche sind Hahn und Kolb, Heidenhain und Doosan. Sie entwickeln Zerspanungswerkzeuge, CNC-Steuerungen und Walzwerke.